Informationen und Meinungen zur Kreispolitik im HSK

Qualität der Lokalpresse im Kulturausschuss erörtern

By admin at 12:40 am on Donnerstag, Juli 22, 2010

Das SBL-Kreistagsmitglied Reinhard Loos und die Vorsitzende der Kreistagsfraktion Die Linke, Beate Raberg, haben einen gemeinsamen Antrag zur Tagesordnung für die Sitzung des Kulturausschusses eingebracht. Thema: Westfalenpost und Westfälische Rundschau. Beide Kreistagsmitglieder sind mit dem Informationsgehalt des jetzt (fast) einheitlichen Lokalteils der zwei Tageszeitungen nicht zufrieden. Sie führen den Qualitätsverlust größtenteils auf die Umorganisation, sprich die Personalreduzierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen der WAZ-Mediengruppe zurück. „Der Fokus liegt nun vorwiegend auf Belanglosigkeiten“ schreiben die Kreistagsmitglieder, und sie machen sich Sorgen, dass Lokalpolitik in den Tageszeitungen fast nicht mehr stattfindet. Da auch die Abo-Zahlen bei den Tageszeitungen der WAZ rückläufig sind, beantragten Beate Raberg und Reinhard Loos das Thema „Lokalpresse“ im Kulturausschuss sowie im Kreistag zu erörtern.

Sie baten den Landrat, Vertreter der WAZ-Mediengruppe und ehemalige Lokalredakteure dazu einzuladen.

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Umbau des „Blauen Hauses“ soll maximal 500.000 Euro kosten!

By admin at 11:57 am on Mittwoch, Februar 24, 2010

So lautet der Änderungsantrag des Kreistagsmitglieds Reinhard Loos von der Sauerländer Bürgerliste zur Kreistagssitzung am 26.02.2010.

Loos argumentiert, bei den bisher vorgesehenen Umbaukosten von 1,2 Mio Euro wäre mit einer Belastung des Kreises in Höhe von 500.000 Euro zu rechnen. Dazu kämen noch 209.000 Euro Kosten für die Grundstücksübertragung und die Gebäudeeinrichtung. Auch angesichts der erheblichen Kostensteigerungen bei den jüngeren Bauprojekten, an denen der Kreis beteiligt war (Rettungswache Brilon, Hotel zur Krone) - wo sich die Baukosten verdoppelt haben - sei ein so hoher finanzieller Aufwand für den Umbau des „Blauen Hauses“ in Arnsberg nicht zu rechtfertigen, so das SBL-Kreistagsmitglied.

Erhebliche Kosten lassen sich dadurch einsparen, dass das Medienzentrum von der Laurentiusstraße ins Arnsberger Kreishaus umzieht statt in die Arnsberger Altstadt. Bisher hatte die Kreisverwaltung vorgeschlagen, in den Garten des Blauen Hauses einen Anbau zu setzen, in dem das Medienzentrum untergebracht werden soll. Dadurch würde auch der Garten zerstört, und die verkehrliche Erreichbarkeit wäre ungünstiger als im Arnsberger Kreishaus.

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Logo ohne Wert?

By admin at 1:28 am on Freitag, Februar 19, 2010

In Vancouver im Südwesten Kanadas finden derzeit die Olympischen Winterspiele statt. Dort, etwas mehr als 8.000 Flug-km von Meschede entfernt, halten sich aus dem HSK nicht nur einige Sportler auf, sondern auch eine Delegation mit Politikern und Beamten. Eine ihrer Aufgaben war, heute morgen - zusammen mit IM Wolf - im “Deutschen Haus” das neue Logo des “Wintersportlandes NRW” vorzustellen. Näheres über diese Aktion ist in Pressemitteilungen des Innenministeriums und der Kreisverwaltung nachzulesen.

Bleibt noch die Frage zu klären, ob das an so prominenter Stelle präsentierte Logo auch olympische Qualitäten aufweist. Was kann man von einem guten Logo erwarten? Es sollte einprägsam und ausdrucksstark sein, eine Beziehung zu seinem Zweck vermitteln, auch in schwarz-weiß leicht reproduzierbar sein, attraktiv wirken und zu einem positiven Image beitragen. Im Anschluß an eine SBL-Veranstaltung heute abend in Meschede gelang es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern jedoch nicht, diese Eigenschaften zu erkennen. Winter? Wintersportarten wie Skifahren und Eislaufen? Berge und Loipen? Sauerland und NRW? Alles nicht erkennbar! 9 Farben nebeneinander aufgereiht, oben glatt abgeschnitten und unten ausgefranst, alles ziemlich verschwommen. Ob der untere Rand eine Schneekante darstellen soll? Bei näherer Betrachtung kann man die Breite der Farbbalken interpretieren: Schwarz ist am schmalsten, Gelb erhält auch nicht viel Raum, und Rot sowie Grün fallen wesentlich breiter aus - eine Vorhersage für das Ergebnis der Landtagswahl am 9. Mai?? Aber vielleicht erleben wir ja noch eine Überraschung, und entdecken bisher verborgene künstlerische Werte …

Wer erwartet, auf den Internetseiten des frisch gekürten “Wintersportlandes NRW” viel über das Sauerland erfahren zu können, wird ebenfalls enttäuscht. Berichte über Düsseldorf, Köln und Gelsenkirchen sowie 4 Berichte über eine einzige Stadt im HSK, aber der Kreis und die Region kommen nicht zur Geltung.

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Anbau am Blauen Haus überflüssig

By admin at 8:08 am on Dienstag, Februar 9, 2010

Am Samstag erschien im Arnsberger Lokalteil von WP und WR ein “Werbeartikel” der Kreisverwaltung für den Umbau des Blauen Hauses in Arnsberg. Ein Leser schrieb dazu einen Kommentar, in dem er von einem “Prestigeobjekt des Kreises” spricht.

Zu dem Artikel hat Reinhard Loos, Kreistagsmitglied des SBL, einen Leserbrief geschrieben:

“In der Lokalausgabe vom Samstag (06.02.) erschien ein Beitrag mit Werbung der Kreisverwaltung für den Umbau des Blauen Hauses am Alten Markt. Die Kosten sind mit 1,2 Mio Euro veranschlagt. Planer sind dieselben Architekten, die bereits den „Glaskasten“ im Klosterhof des Kloster Wedinghausen konzipiert haben.

Nun ist es sicherlich sinnvoll, dass das Blaue Haus für die Museumsverwaltung genutzt wird und die dafür erforderlichen Sanierungen erfolgen. Die müssen aber bei weitem nicht 1,2 Mio Euro kosten. Ein großer Teil dieser Summe würde für einen Anbau anfallen, der im Garten errichtet werden und künftig das Medienzentrum des Kreises aufnehmen soll. Bisher ist das Medienzentrum in der Laurentiusstraße untergebracht.

Der teure Anbau ist nicht notwendig. Denn das Medienzentrum könnte auch im Kreishaus in Arnsberg Unterbringung finden. Aus Mitteln des Konjunkturpakets II sind dort gerade erst zahlreiche Büros im Dachgeschoss saniert worden. Erst eines davon wird bisher genutzt (von der Sauerländer Bürgerliste), die anderen stehen seit Monaten leer. Hierhin könnten Mitarbeiter aus einer der unteren Etagen umziehen und dadurch Platz schaffen für das Medienzentrum. Diese Lösung wäre wesentlich kosten- und verkehrsgünstiger.

Bei den bisher vorgesehenen Umbau- und Anbaukosten von 1,2 Mio Euro wäre mit einer Belastung des Kreises in Höhe von mehr als 500.000 Euro zu rechnen. Denn nur ein einziger Zuschuss erscheint halbwegs sicher. Hinzu kämen – laut Sitzungsvorlage der Kreisverwaltung – die nicht näher bezifferten Kosten für die Grundstücksübertragung und für die Gebäudeeinrichtung. Der erhoffte Erlös aus dem Verkauf des Gebäudes am Eichholz ist nicht an die Erweiterung des Blauen Hauses gebunden, sondern könnte auch bei einer Umzug der Medien ins Kreishaus realisiert werden.

Außerdem ist zu berücksichtigen, dass in jüngerer Zeit bei Bauprojekten, an denen der Kreis beteiligt war (Umbau des ehemaligen Hotels zur Krone zum Musikschulgebäude, Neubau der Rettungswache Brilon) die Kosten gegenüber den geplanten Bausummen auf etwa das Doppelte anstiegen. Ein so hoher Aufwand ist in der derzeitigen finanziellen Situation des Kreises und der Gemeinden nicht zu rechtfertigen.

Ursprünglich sollte der teure Um- und Anbau des Blauen Hauses sogar in der Kreistagssitzung im Dezember beschlossen werden; der Kulturausschuss hatte Ende November mit den Stimmen von CDU und SPD bereits zugestimmt. Die Sauerländer Bürgerliste hatte zur letzten Kreistagssitzung einen Änderungsantrag eingebracht, damit die Architekten eine Überarbeitung der Planung für den Umbau des Blauen Hauses vorlegen, mit der Maßgabe, dass die Gesamtausgaben für den Umbau des Blauen Hauses auf maximal (realistische!) 700.000 Euro begrenzt werden. Die Entscheidung wurde auf die Kreistagssitzung am 26. Februar vertagt.”

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„Bundesweites Novum“

By admin at 8:27 am on Donnerstag, Februar 4, 2010

… titelte der Sauerlandkurier.

Und diese deutschlandweite Einzigartigkeit ist aus Meschede im Sauerland zu vermelden.

„Frau neue Vorsitzende…“, das soll`s ja schon geben; aber das gab`s noch nicht: …“des türkisch-islamischen Vereins“.

Im Januar 2010 fiel lt. Sauerlandkurier in der Jahreshauptversammlung der 1988 gegründeten türkisch-islamischen Gemeinde in Meschede diese „historische Entscheidung“. Wohl nirgendwo sonst in Deutschland, mutmaßt die Lokalzeitung, ist eine Frau in einem „reinen Männerverein“ zur ersten Vorsitzenden gewählt worden.

Gülay Kahraman ist 36 Jahre alt, dreifache Mutter und berufstätig. Sie arbeitet seit fast 19 Jahren als Verwaltungsfachangestellte bei der Stadt Meschede.

Die Sauerländer Bürgerliste (SBL) findet die Entscheidung der türkischen Gemeinde gut, wegweisend und klug.

Schade nur, dass der Hochsauerlandkreis die Chance vertan hat, Frau Kahraman als beratendes, nicht stimmberechtigtes Mitglied in den Schulausschusses aufzunehmen. Der Vorschlag der SBL, den Schulausschuss neben den Vertretern der katholischen und evangelischen Kirche um einen Muslim/eine Muslima zu erweitern, fand im letzten Jahr im Kreistag keine Mehrheit. Für den Fall einer positiven Kreistagsentscheidung hatten die muslimischen Gemeinden aus dem HSK Frau Kahraman als Ausschuss-Mitglied vorgeschlagen.

Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Warum sollte der HSK nicht auch mal Trendsetter sein, so wie jetzt die türkische Gemeinde in Meschede!?

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Gibt es ein blaues Wunder mit dem “Blauen Haus”?

By admin at 10:48 am on Mittwoch, Dezember 2, 2009

Das Sauerlandmuseum befindet sich in der Arnsberger Altstadt und wird vom Hochsauerlandkreis betrieben. Direkt daneben liegt das “Blaue Haus”, das dem Kreis bzw der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) seit 2002 gehört und leer steht. Dort sollen künftig die Museumsverwaltung und das Medienzentrum untergebracht werden. So weit - so gut.

Denn damit Verwaltung und Medien umziehen können, soll das Blaue Haus zunächst umgebaut werden. Mit den Planungen dafür wurde ein Professor aus Köln beauftragt, und der kalkuliert 1,2 Mio Euro für den Umbau. Hinzu kommen die Kosten für die Grundstücksübertragung von der WFG an den Kreis und für die Einrichtung des Hauses. Außerdem klappten in den letzten Jahren die Bauprojekte, an denen der Kreis beteiligt war, nicht wirklich gut: Der Neubau der Rettungswache Brilon kostete 1,2 Mio Euro statt der veranschlagten 650.000 Euro, der Bau des Zugangs zum Olsberger Bahnhof dauerte 1 1/2 Jahre, und der Umbau des ebenfalls in der Arnsberger Altstadt gelegenen Hotels zur Krone zur Musikschule verursachte Kosten von 1.728.373 Euro statt 703.000 Mio Euro wie geplant. Es gab also drastische Kostensteigerungen und wesentlich längere Bauzeiten.

Für das Blaue Haus wurden vom Regionalrat Stadterneuerungsmittel in Höhe von 700.000 Euro bewilligt. Bleiben für den Kreis Kosten von mindestens 700.000 Euro; daraus können aber auch 1 Mio Euro oder noch mehr werden. Der Kreis könnte sein “blaues Wunder” erleben…

Ein Leserbriefschreiber aus der Arnsberger Altstadt meinte, der Umbau wäre auch für die Hälfte der Kosten zu realisieren: “Warum so klotzen?” (WR vom 25.11.2009). Das sieht auch die SBL so und hat daher für die Kreistagssitzung am Freitag beantragt, eine Überarbeitung der Umbauplanung zu veranlassen, mit maximalen Umbaukosten von 700.000 Euro.

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Brief an einen WP-Redakteur: Unfairer Bericht

By admin at 9:36 am on Montag, November 9, 2009

Zum Bericht “Menschen sollen an Kreispolitik teilnehmen” in der WP vom 07.11.2009

Es ist zwar sehr erfreulich, dass in der “Westfalenpost” nun wieder aktuelle Beiträge über die Kreispolitik erscheinen. In den letzten Monaten kam dieser Themenbereich nach meiner Auffassung viel zu kurz.
Allerdings finde ich den in der heutigen Ausgabe erschienenen und von Ihnen verfaßten Bericht sehr unfair, weil in ihm unwahre Tatsachenbehauptungen enthalten sind und unzutreffende Eindrücke erweckt werden und nicht einmal der Versuch unternommen wurde, vor der Veröffentlichung Informationen von verschiedenen Seiten einzuholen.
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Das nächste Abzock-Spiel bei Radio S?

By admin at 12:04 am on Donnerstag, November 5, 2009

Früher wurden geheimnisvolle Geräusche und Seriennummern von Geldscheinen gesucht - diesmal (seit 19.10. bis voraussichtlich 15.11.) geht es um den “Cash-Hit”. Und wie der Name sagt, ist tatsächlich viel Geld im Spiel. Davon landet allerdings ein wesentlicher Teil nicht bei den Hörern, sondern in Oberhausen. Denn dort ist die Zentrale von “radio NRW” ansässig. Radio NRW liefert das Rahmenprogramm für die ca. 45 Lokalradios in NRW, darunter Radio Sauerland. Und entgegen des im laufenden Programm häufig erweckten Eindrucks handelt es sich auch beim “Cash-Hit” nicht um ein von Radio Sauerland durchgeführtes Gewinnspiel, sondern um eine zentrale Aktion der Programm-Mutter. Wie überhaupt mehr als 95% des von Radio Sauerland gesendeten Programms von radio NRW vorgegeben werden, nur der kleine Rest wird von Radio Sauerland selbst produziert.

Solche “Gewinnspiele” laufen nach einem einfachen Muster ab:
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WP-Chef gegen Online-Ausgabe

By admin at 8:51 am on Mittwoch, November 4, 2009

Am Montag abend war der Chefredakteur der Westfalenpost zum “Gespräch mit Lesern” im Briloner Kolpinghaus. Vorweg: Die Veranstaltung dauerte zwar über zwei Stunden, aber das Gespräch mit den Lesern fiel sehr kurz aus; bereits nach dem 2. Fragesteller erklärte es der WP-Chef für beendet. Nachher wie vorher kamen ausgewählte Gäste (Bürgermeister, Schützen-Chef und Vorsitzender des Gewerbevereins) als Interviewpartner zu Wort.

Bei den wenigen Fragen, die dem WP-Chefredakteur gestellt werden konnten, ging es u.a. um das Online-Angebot seiner Zeitung. Denn mittlerweile bieten viele andere Zeitungen zumindest für die Abonnenten komplette Online-Ausgaben an, sei es kostenlos (z.B. HNA und Welt) oder gegen eine geringe Zusatz-Gebühr (Neue Westfälische 2,20 Euro je Monat, Westfalenblatt 2,00 Euro je Monat) zum Abo-Preis. Damit will sich Herr Zapp aber nicht befassen.  Seine Zeitung soll nach wie vor ein Print-Medium bleiben, nur mit einem unumgänglichen Minimum-Inhalt im Internetportel “DerWesten”.

Im Frühjahr 2009 hatte es von Vertretern mehrerer Parteien erhebliche Kritik an der Politik des WAZ-Konzerns gegeben, zu dem - als einer von vier Titeln - auch die WP gehört. In Südwestfalen wurden über ein Drittel aller Stellen abgebaut und von einem auf den anderen Tag Lokalredaktionen geschlossen. Den Redakteuren war untersagt worden, diese Schritte vorher anzukündigen. Aber Herr Zapp ist der Meinung, dass seine Zeitung auch als einzelnes Blatt eine plurale Berichterstattung liefern würde…

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Talk-Vorbereitung mit Pannen - Bürgerliste unerwünscht?

By admin at 2:35 pm on Dienstag, Oktober 6, 2009

Seit einigen Tagen wirbt Radio Sauerland für seine nächste “Talk”-Veranstaltung: Am Mittwoch (07.10.) soll es in Brilon um das Thema “Brilon nach der Kommunalwahl - Perspektiven bis 2015″ gehen. Angekündigt sind der Bürgermeister und die vier Fraktionsvorsitzenden. Üblicherweise werden zu solchen Podiumsdiskussionen alle Fraktionen eingeladen, also auch die Briloner Bürgerliste (BBL).

Doch - wieder einmal - hatte der Lokalsender bei der Vorbereitung und Einladung der Gäste keine glückliche Hand. Erst am Sonntag (also 3 Tage vorher) erhielt die Vorsitzende der Ratsfraktion der Briloner Bürger-Liste eine Anfrage per E-Mail. Einen Tag vorher hatte die Ankündignug der Veranstaltung (mit Namen der Teilnehmer!) schon in der Presse gestanden. Die Fraktionsgeschäftsstelle wurde niemals angesprochen.

Wegen anderer bereits feststehender Termine kann nun weder die Fraktionsvorsitzende noch der stellvertretende Fraktionsvorsitzende am Podium teilnehmen; diese “Einladung” war viel zu kurzfristig. Also wird diese Podiumsdiskussion - wieder einmal - ohne Vertreter der Bürgerliste stattfinden.

Vor einigen Wochen hatte (als Alibi??) Radio Sauerland ein anderes Mitglied der BBL (das nicht dem Rat angehört) angesprochen und ihm weitere Informationen angekündigt. Diese wurden aber nie geliefert, eine Zusage lag auch nicht vor, und so konnte man bei der BBL davon ausgehen, dass sich die Angelegenheit erledigt hätte. Bis sich dann kurz vor dem Talk-Termin der Chef-Redakteur meldete…

Eine ähnliche Situation gab es bereits sechs Wochen vorher. Damals fand eine Diskussion der Briloner Bürgermeisterkandidaten statt, mit einem Redakteur von Radio Sauerland als Moderator und ohne die BBL-Kandidatin. Auch hierfür hatte die BBL die Einladung viel später erhalten als die anderen Beteiligten.

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Politischer Literaturabend am Donnerstag in Brilon

By admin at 10:46 pm on Montag, August 17, 2009

Zu einer „Lesezeit“ lädt die Briloner Bürger-Liste (BBL) für kommenden Donnerstag (20. August), 20 Uhr, in die „Lok“ im Alten Bahnhof ein. Unter dem Titel „Alles Grün“ geht es um fremdes Land, um Brennnesselsonne und englischen Harem, um Briefe aus dem Inneren, um den Mann, der Bäume pflanzte, um das Beispiel des Hummers und um grüne Gedichte.
Mitwirkende sind die Schauspielerin Beate Ritter und Christiane Kretzschmar aus der Alten Werkstatt & Bücher. Beide sind Kandidatinnen der BBL bei der Kommunalwahl am 30. August.
Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Angebote zum 25jährigen Bestehen der BBL statt.

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Keine Angelegenheit des Hochsauerlandkreises?

By admin at 2:55 pm on Donnerstag, April 16, 2009

Die Geschäftspolitik der WAZ-Mediengruppe sei keine Angelegenheit des Hochsauerlandkreises …

Die Kreisverwaltung empfiehlt daher dem Kreistag den von der Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste für die Sitzung des Kulturausschusses beantragten Tagesordnungspunkt „Stellenstreichungen bei der WAZ-Gruppe – Bericht über die Gründe und die Auswirkungen“
durch Geschäftsordnungsbeschluss von der Tagesordnung der Sitzung der Kreistags am 24.04. abzusetzen.
Die Geschäftspolitik der WAZ-Mediengruppe sei keine Angelegenheit des Hochsauerlandkreises und liege außerhalb seines Kompetenzbereichs. Von daher mangele es an der Beschlussfassungskompetenz des Kreistags (und seiner Ausschüsse).

Der Hintergrund:

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Leserbrief zum Milchboykott:

By admin at 11:51 am on Freitag, Juni 6, 2008

Einer der Schlüsselsätze der Marktwirtschaft lautet, dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Wenn also im freien Handel mehr Milch von unseren Milchbauern angeboten als tatsächlich nachgefragt wird, so sinkt der Preis. Im umgekehrten Fall steigt der Preis natürlich. Deshalb hilft auch kein Jammern und kein Klagen vonseiten der Milchbauern. Die Milchbauern produzieren einfach am Bedarf vorbei. Lediglich bei der Bio-Milch ist die Nachfrage höher als das Angebot. Deshalb erzielen die Bauern bei der Bio-Milch gegenüber der normalen Milch einen wesentlich höheren Preis: + 0,16 €/ltr. Schuld an ihrer Misere sind deshalb nicht die Discounter, weil sie angeblich ihre Marktstellung ausnutzen und die Milchpreise diktieren. Sie folgen nur den Gesetzen der Marktwirtschaft. Andererseits haben sich ja auch die Getreidebauern nicht beschwert als z. B. die Preise für Weizen explodierten, nur weil die weltweite Nachfrage nach Weizen drastisch angestiegen war.
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*Hängt die Grünen solange es noch Bäume gibt!*

By admin at 11:49 am on Mittwoch, Dezember 26, 2007

Das Jahr 2007 begann mit der Zerstörungswut des Orkans  Kyrill der am 18. Januar über das Sauerland  fegte und  eine Unzahl von Bäumen  entwurzelte. Es endete mit der Klimakonferenz in Bali!

 Wir schließen mit Worten von Mehmet Scholl und seiner Erläuterung dazu in einem SZ Interview:

 

SZ: Sie halten sich ja auch selbst für ungeschickt. Vor vielen Jahren sorgte mal Ihr Spruch ,,Hängt die Grünen, so lange es noch Bäume gibt‘‘ für Wirbel.

Mehmet Scholl: Das war eigentlich als Plädoyer für vernünftigen Umweltschutz gedacht, aber ein grüner Politiker hat mich wegen Anstiftung zum Mord angezeigt. Zu mir und meinem Image hat auch das gepasst. Ich habe dann mit dem Richter telefoniert und 15.000 Mark für einen wohltätigen Zweck gespendet. Und später hat mich ein Reporter gefragt, was ich denn wähle. Ich habe gesagt: ,Grün natürlich, ich kann sie ja nicht hängenlassen.‘

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“Rockcafé” in Meschede fürchtet um seine Existenz

By admin at 12:58 am on Samstag, Dezember 1, 2007

Das Falken Bildungs- und Freizeitwerk (FBF) Meschede fürchtet um die Existenz des “Rockcafés” an der Kolpingstraße. Hintergrund: geplante Änderungen bei den Förderrichtlinien des Hochsauerlandkreises für die Jugendfreizeitstätten.

Sollte sie der Jugendhilfe-Ausschuss des Kreises in seiner Sitzung am 6. Dezember die neuen Richtlinien beschließen, werde “die Fortsetzung unserer Arbeit nahezu unmöglich gemacht”, so die FBF-Vorsitzende Eva Hoffmann in einem Offenen Brief an den Ausschuss.Tatsächlich sei das Rockcafe? in seiner Existenz gefährdet, so Hoffmann, wenn die Förderung so weit zurückgefahren werde, wie es die Kreisverwaltung vorschlage: “Für viele Mescheder Kinder und Jugendliche wäre das eine Katastrophe.”Es sei “unmöglich, mit einer durchschnittlichen Summe von 375 Euro monatlich die anerkannt gute Arbeit im Rockcafé fortzuführen”, hat Hoffmann bereits Anfang Oktober in einem Brief an das Jugendamt des HSK geschrieben - und von den Verwaltungskosten über Ausgaben für pädagogisches Material bis hin zu Schönheitsreparaturen ausführlich aufgelistet, was alles mit dieser Summe finanziert werden müsse.

“Nicht einmal die Zahlung einer kleinen Aufwandentschädigung für ehrenamtliche Mitarbeiter oder für einen Jahrespraktikanten (FOS 11) wäre noch möglich”, bedauert Hoffmann. “Einen Zivildienstleistenden, der früher zum Beispiel die Putzarbeiten erledigt hat, können wir schon seit längerem aus Geldmangel nicht mehr beschäftigen.”

Bekanntlich sei das Falken Bildungs- und Freizeitwerk ein so genannter “armer Träger” der freien Jugendhilfe, so Hoffmann. Und: “Auch die Jugendlichen, die bei uns ihre Freizeit verbringen und pädagogisch betreut werden, sind nicht in der Lage, sich finanziell in merklichem Umfang an Angeboten wie beispiels-weise ,Kochen` oder ,Klettern` zu beteiligen.”

Im Übrigen mache der Kreis “keinen Vorschlag dazu, wie bei Krankheit, Urlaub, Fortbildung des hauptamtlichen Mitarbeiters dessen Vertretung finanziert werden kann”, kritisiert Hoffmann in ihrem Brief. Die hauptamtliche Kraft leitet die Einrichtung laut Hoffmann auf einer halben Stelle und werde “bei besonderen Veranstaltungen durch ehrenamtliche Mitarbeiter unterstützt”.

Was die FBF-Vorsitzende nun hofft: “dass das Modell zur Förderung der Jugendfreizeitstätten noch ausgiebig überarbeitet wird, damit unsere Arbeit auch zukünftig gesichert ist.”

(aus WR Meschede vom 30.11.2007)

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