Informationen und Meinungen zur Kreispolitik im HSK

Ruhrverband gegen Springerpresse

By admin at 10:33 am on Saturday, April 5, 2008

DerWesten – 04.04.2008  “http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/kultur/fernseh/2008/4/4/news-35459007/detail.html”>http://www.derwesten.de/nachrichten/nachrichten/kultur/fernseh/2008/4/4/news-35459007/detail.html 

Ruhrverband geht gegen PFT-Bericht vor  

 Trackback-URL (Eig. B.) Der Ruhrverband hat eine einstweilige Verfügung gegen den Journalisten David Schravens erwirkt, der am 7. Mai den “Wächterpreis der Tagespresse” erhalten soll. Schravens hatte laut Ruhrverband im Januar und März durch Artikel im NRW-Teil der Welt am Sonntag “den Eindruck erweckt”, der Essener Verband “sei Hauptverursacher einer einzigartigen PFT-Belastung der Ruhr”. Das Landgericht Hamburg habe ihm und dem Axel-Springer-Verlag nun untersagt, weiter zu behaupten, dass aus den Kläranlagen des Ruhrverbandes rund 70 Prozent des PFT in die Ruhr ausgeschieden würde. Sie dürften außerdem nicht weiter den Eindruck erwecken, der Ruhrverband sei gegenüber der Industrie vertraglich verpflichtet, deren Abwässer in seinen Kläranlagen entlang der Ruhr von PFT zu reinigen. Darüber hinaus erwirkte der Ruhrverband vor dem Landgericht Berlin am 1. dieses Monats ein Urteil, das den Verlag zum Abdruck einer Gegendarstellung verpflichtet. Diese müsse unter anderem feststellen, dass die vom Ruhrverband betriebene Möhnetalsperre kein weiterer Verursacher für die PFT-Belastung der Ruhr sei.  Den “Wächterpreis” soll Schraven laut Ruhrverband ausgerechnet für die jetzt von den Landgerichten in wesentlichen Punkten presserechtlich beanstandeten PFT-Artikel erhalten.   

 

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CDU-Postenschacher im Nachbarkreis

By admin at 10:03 am on Saturday, March 8, 2008
Märkischer Kreis bekommt neuen Kreisdirektor

Der Märkische Kreis bekommt einen neuen Kreisdirektor. Das ist seit der jüngsten Sitzung des Kreistages amtlich. Mit 43 zu 30 Stimmen sprachen sich die Kreistagsabgeordneten in geheimer Wahl gegen eine von der SPD-Fraktion beantragte Wiederwahl von Amtsinhaber Michael Rolland aus. Damit endet die zweite Amtszeit des 61-Jährigen Sozialdemokraten im August 2008. Mit dem Abstimmungsergebnis verfestigten sich die im Vorfeld geäußerten Meinungsbilder. CDU, FDP und Grüne hatten sich gegen die Wiederwahl Rollands positioniert. SPD, UWG, NPD und REP waren für seine Weiterbeschäftigung. Für die Ausschreibung der Stelle votierten im Anschluss CDU, FDP und Grüne. SPD und UWG enthielten sich, dagegen stimmte die NPD-Gruppe.
Bevor die Kreispolitiker namentlich an die Wahlurne gerufen wurden, eröffnete SPD-Fraktionsvorsitzende Angelika Machelett den verbalen Abtausch. Sie warf den Fraktionsvorsitzenden von CDU (Thomas Gemke) und FDP (Axel Hoffmann) vor: "Es geht Ihnen nur um Macht." Beide zerstörten ein Stück politischer Kultur. "Dieses Machtspiel lassen sich die Herren richtig was kosten. Mehr als eine Viertelmillion Euro wird zum Fenster rausgeschmissen dadurch, dass ein arbeitswilliger und arbeitsfähiger Kreisdirektor in Pension geschickt wird." Das Modell der politischen Ausgewogenheit an der Spitze der Kreisverwaltung solle aufgegeben und die SPD aus vielen Führungsebenen herauskatapultiert werden, so Angelika Machelett. Vor allem für den Regionale-Prozess sei Kreisdirektor Rolland mit seinen guten Kontakten unverzichtbar.
Konrad Schumann, Fraktions-Chef der UWG, argumentierte hauptsächlich aus finanziellen Gründen für die Wiederwahl von Michael Rolland. Beim strikten Sparkurs des Kreises bestehe keine Notwendigkeit, einen leistungsstarken und –willigen Kreisdirektor vorzeitig in Pension zu schicken. Schumann erinnerte an die Abschaffung der Amtsleiterebene, die Einsparung einer Fachbereichsleiterstelle und nicht zuletzt an die Einstellung des Bücherbusses. Alle sinnvollen Anträge seinen mit Blick auf die angespannte Haushaltslage abgelehnt worden. Das passe nicht zusammen. "Diese reine Parteipolitik unterstützt die UWG nicht."
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Radfahren in Sundern

By admin at 2:44 pm on Saturday, March 1, 2008

Am Montag findet im Kolpinghaus Sundern um 19.30 Uhr eine Veranstaltung der Grünen Sundern zum Thema *Radfahren in Sundern* statt.

Interessenten sind eingeladen um mit den Grünen über die Situation für Radfahrer zudiskutieren und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Als Fachmann ist Roland Quentmeier vom VCD anwesend.

 

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CDU verhindert einvernehmliche Bildung des Wahlausschusses

By admin at 12:01 pm on Saturday, March 1, 2008

Seit 1975 besteht der Hochsauerlandkreis. Und bisher waren immer alle Fraktionen in den für die Kreistagswahl gebildeten Wahlausschüssen vertreten. 2009 findet die nächste Kommunalwahl statt, und da möchte die CDU offensichtlich diesen bisherigen Konsens aufkündigen. In der Kreistagssitzung am Freitag war sie nicht zu einem gemeinsamen Vorschlag mit den anderen Fraktionen bereit. Sie bestand auf 7 Sitzen für ihre Vorschlagsliste. Die SPD-Fraktion hätte dann 3 Wahlausschußmitglieder erhalten. Das besonders Pikante am Vorschlag der CDU: einen ihrer Sitze wollte sie an die ihr anscheinend treu ergebene FDP-Fraktion abtreten, die beiden Grünen Kreistagsfraktionen sollten leer ausgehen und hätten nicht einmal einen gemeinsamen Sitz erhalten können.

Die SBL wies in der Kreistagssitzung darauf hin, daß nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Jahr 2003 sogenannte Listenverbindungen zur Veränderung der Sitzzahl bei der Besetzung von Ausschüssen unzulässig sind. Der Landrat schlug daraufhin vor, diesen Tagesordnungspunkt abzusetzen und in der Zwischenzeit eine Klärung zu versuchen. Nun wird der Kreiswahlausschuß wohl erst im Juni besetzt werden können.

Bedenklich dabei: Bisher war es guter demokratischer Brauch, alle Fraktionen in den Wahlausschüssen mitwirken zu lassen. Denn dort geht es nicht um politische Entscheidungen, sondern um eine transparente und ordnungsgemäße Durchführung der Wahl. Bei anderen Wahlen ist die Mitwirkung aller Fraktionen sogar gesetzlich vorgeschrieben. Die jetzige CDU-Kreistagsfraktion scheint jedoch nicht bereit zu sein, auch die Interessen von Minderheiten zu berücksichtigen.

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PEFC: Sanktionierter Raubbau am Wald?

By admin at 9:26 pm on Tuesday, February 19, 2008
Die Stadt Sundern beabsichtigt 10 ha ihres Stadtwaldes an einen Schnittgrünproduzenten zu verpachten.      

 Die Grünen in Sundern sehen darin einen Verst0ß gegen die PEFC zertifizierung und haben die Organisation aufgefordert dem Stadtwald Sundern die Zertifizierung abzuerkennen sollte der Pachtvertrag geschlossen werden.

 

* Nach Kyrill hat das Land Nordrhein- Westfalen ein umfangreiches Förderprogramm zur Wiederbewaldung aufgelegt.  Der fachlich festgelegte Schwerpunkt liegt dabei darin naturnahe Mischwaldbestände  anzulegen. Die öffentliche Hand besitzt in der Umsetzung einer naturnahen Wiederbewaldung eine Vorbildfunktion.

 Die Stadt Sundern hat bisher verbal immer die Auffassung vertreten den Laubwaldanteil zu erhöhen und eine nachhaltige, naturnahe Waldbewirtschaftung umzusetzen.

 Diesen verbalen Äußerungen könnte nun nach Kyrill auch Taten folgen.

Die Anlage einer 10 ha großen Schnittgrünkultur widerspricht sowohl der Vorbildfunktion als auch den selbst aufgestellten Grundsätzen der Stadt und sie widerspricht auch den Grundsätzen der Zertifizierung.

Die PEFC zertifizierung schreibt vor, dass statt

Monokulturen Mischbestände aus standortgerechten Baumarten angelegt werden sollen und das der Einsatz chemischer Mittel auf ein Minimum zu beschränken ist. Des weiteren ist schonend mit den Naturgütern umzugehen.

Bekannt ist das die Anlage von Schnittgrünkulturen bei uns überwiegend durch Abies nobilis in Monokultur geschieht. Dafür wird zunächst einmal die natürliche Bodenstrukutur mit allen Lebewesen vollkommen vernichtet, indem der Waldboden gehäckselt und gemulcht wird. Zudem ist bekannt, das der Chemikalieneinsatz in diesen Kulturen erheblich ist: Abies nobilis muß gerade in den Anfangsjahren von Unkrautdruck freigehalten werden, so dass hier intensiver Herbizideinsatz notwendig ist. Desweiteren besteht Anfälligkeit gegen Borkenkäfer und sonstige *Schad*insekten, so dass auch hier eine chemische Bekämpfung erfolgt.

Somit widerspricht die von der Stadt Sundern vorgesehene Art der Bewirtschaftung ihrer Forstfläche den Grundsätzen der Zertifizierung.*

Die offizielle Internetseite von PEFC deutschland sagt folgendes:   

Grün, grün, grün sind alle …

PEFC zeigt mit neuem Stand Präsenz auf der Grünen Woche
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Stuttgart/Berlin, 23.01.2008 – … meine Kleider. Ein Besuch der „Multitalent Holz“-Halle auf der Grünen Woche in Berlin (18. bis 27.01.2008) könnte dazu inspirieren, das alte Kinderlied vor sich hin zu singen. Denn Grün ist die dominierende Farbe. Bei genauerem Hinsehen wird dem Besucher aber vor allem bewusst, dass Grün hier nicht nur oberflächliche Farbe, sondern vor allem Inhalt ist. Denn nachhaltige Ressourcennutzung ist das zentrale Thema. Bei einem Stand wird darauf besonderer Wert gelegt, dem der Waldzertifizierungsorganisation PEFC. Dabei heißt Waldzertifizierung soviel wie „strenge Standards für die Waldbewirtschaftung aufstellen“, denen sich der Waldbesitzer freiwillig anschließen kann und deren Einhaltung von unabhängigen und kompetenten Auditoren überprüft wird.

 

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Rationale Umweltpolitik statt Hysterie

By admin at 9:19 am on Thursday, January 10, 2008

Das Thema des Ortsparteitags der FDP Sundern der gestern im Sunderlandhotel stattfand: *Rationale Umweltpolitik statt Hysterie*. Um zu belegen wer rational und wer hysterisch ist war als Gastredner der umweltpolitische Sprecher der Landtagsfraktion Ministerialrat Holger Ellerbrock eingeladen.

Sein Vortrag war sehr aufschlußreich: Sowohl die Atomkatastrophe in Tschernobyl, die Feinstaubdiskussion und Klimaveränderungen mußten als Beleg dafür herhalten, dass andere Parteien diese Themen benutzen würden um Urängste in Menschen zu schüren. Aber auch Wissenschaftlern ginge es primär ums Geld (Fördermittel) wenn sie Prognosen der Klimaveränderung bestätigen würden.

Angekündigt war Herr Ellerbrock als fundierter Kenner der Probleme des ländlichen Raums. Doch die Probleme der Region kamen kaum vor. Weder Flächenverbrauch noch Strukturwandel oder demographische Entwicklung waren ein Thema.

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*Hängt die Grünen solange es noch Bäume gibt!*

By admin at 11:49 am on Wednesday, December 26, 2007

Das Jahr 2007 begann mit der Zerstörungswut des Orkans  Kyrill der am 18. Januar über das Sauerland  fegte und  eine Unzahl von Bäumen  entwurzelte. Es endete mit der Klimakonferenz in Bali!

 Wir schließen mit Worten von Mehmet Scholl und seiner Erläuterung dazu in einem SZ Interview:

 

SZ: Sie halten sich ja auch selbst für ungeschickt. Vor vielen Jahren sorgte mal Ihr Spruch ,,Hängt die Grünen, so lange es noch Bäume gibt‘‘ für Wirbel.

Mehmet Scholl: Das war eigentlich als Plädoyer für vernünftigen Umweltschutz gedacht, aber ein grüner Politiker hat mich wegen Anstiftung zum Mord angezeigt. Zu mir und meinem Image hat auch das gepasst. Ich habe dann mit dem Richter telefoniert und 15.000 Mark für einen wohltätigen Zweck gespendet. Und später hat mich ein Reporter gefragt, was ich denn wähle. Ich habe gesagt: ,Grün natürlich, ich kann sie ja nicht hängenlassen.‘

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Grüne Sundern: Ferienparkplanung an der Sorpe einstellen

By admin at 11:03 pm on Tuesday, November 27, 2007

Da der Server der Grünen Sundern ausgefallen ist veröffentlichen wir hier eine Presseerklärung der Grünen Ratsfraktion zum Rückzug der Betreibergesellschaft für einen Ferienpark am Ostufer der Sorpe:

 Grüne fordern Einstellung der Planungen für den Ferienpark

 

Nach dem Rückzug des Investors setzt die Stadt Sundern offensichtlich weiter auf Luftschlösser: Obwohl mit Landal Greenparks und Roompot schon 2 namhafte Betreiber abgesprungen sind, weil die Anlage nicht wirtschaftlich betrieben werden kann begibt sich die Stadt weiter auf ausweglose Suche nach einem dritten Anbieter. Dabei hatte die Stadt dem abgesprungenen Interessenten schon hinreichend Zugeständnisse gemacht: Für teures Geld kaufte sie ein Grundstück innerhalb des Areals, sie versprach das Freibad an den Betreiber zu verschenken und ließ das Planungsamt für den Betreiber arbeiten. Welche Zugeständnisse wird die Stadt wohl einem neuen Interessenten machen müssen?

Die sowieso schon durch den Tagestourismus überlastete Sorpetalsperre soll durch eine überdimensonierte Ferienanlage weiter belastet werden.

 Dabei gibt es in Sundern auch andere Gebiete in denen der Tourismus naturnah gefördert werden kann: Das Alte Testament gehört hier genauso gut zu wie die Wanderregion der Homert.

Dabei sollte sich die Tourismusentwicklung in Sundern mehr auf die eigenen Potentiale stützen : Förderung und Entwicklung der vorhandenen Betriebe, Urlaub für Familien ist in Sundern bisher kaum ein Thema.  

Ein vollkommenes Stiefkind der Tourismusentwicklung ist auch der Naturpark Homert, die Einrichtungen sind verkommen und eine Entwicklungskonzeption für den Bereich fehlt gänzlich. Der Naturpark sollte endlich wieder seinem Namen gerecht werden und eine Naturschutzkonzeption für das Gebiet entwickeln.

Für die Sorpetalsperre halten die Grünen ein Hotel im Bereich des Freibades für durchaus angemessen und ausreichend. Statt 25 ha Landschaft zu zerstören könnte so auf kleinerem Raum erreicht werden, dass das Freibad stärker genutzt und profitabler bewirtschaftet werden könnte.

 

 

 

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Keine Privatisierung der Bahn!

By admin at 5:33 pm on Wednesday, September 12, 2007

SPD und BBL machen mobil gegen Bahn-Privatisierung

Brilon, 12.09.2007 00:00 Uhr (kris ) Infoabend geplant — “Rendite geht vor Grundversorgung”


“Bahn unterm Hammer” ist Titel des Films, den attac, BBL und SPD während des Infoabends zeigen. Foto: Kristin Sens

Brilon. (kris)
Gegen den geplanten Börsengang der Bahn bezieht die SPD Brilon Stellung. Zusammen mit der BBL und attac, einem globalisierungskritischen Netzwerk, veranstaltet sie deshalb am 20. September einen Infoabend im Alten Bahnhof. Zunächst wird ein circa 75-minütiger Film gezeigt, anschließend findet ein Diskussionsforum mit zwei Experten statt. In dem Film “Bahn unterm Hammer” werden die Auswirkungen einer solchen Privatisierung am Beispiel Großbritanniens gezeigt. Zum positiven Vergleich wird die Bahnpolitik der Schweiz vorgestellt.

Was aber verspricht sich ein kleiner Ortsverband davon, Position gegen die Bundespolitik zu beziehen: Wie Vorstandsmitglied Gerhard Wiese erläutert, sei gerade der ländliche Raum von der geplanten Privatisierung betroffen. Bereits heute sei eine fortschreitende “Erosion” zu beobachten. Mit dem Winterfahrplan würden abermals Zugverbindungen bei der Oberen Ruhrtalbahn gestrichen. “Wenn die Bahn an die Börse geht, muss sie mehr denn je die Rendite über die flächendeckende Grundversorgung stellen”, erklärt der SPD-Vorstand. Bestätigt und ermutigt fühlen sich die Bahnbefürworter durch den erfolgreichen Bahngipfel im Juni, der ein großes Interesse der Bevölkerung gezeigt habe. Auch mehre sich bundesweit und parteienunabhängig der Widerstand gegen die Pläne der Koalition.

Loos: Volksvermögen wird verschleudert
Ein gewichtiges Argument der Privatisierungsgegner ist, dass die anvisierten Einnahmen durch den Börsengang nur ein Zehntel des Wertes der Bahn ausmachten. Hier werde, so Reinhard Loos von der BBL, “Volksvermögen regelrecht verschleudert”. Doris Finger, Sprecherin von attac, erklärt: “Das Bündnis ,Bahn für Alle´ setzt sich dafür ein, dass die Bahn in den Händen der Bürger bleibt.” Zu dem Bündnis gehören neben attac, der VCD, Pro Bahn sowie verschiedene Umweltverbände.

“Warum gerade jetzt:”, fragt sich Günther Wiese mit Blick auf die Klimaveränderungen, “schließlich ist die Bahn immer noch das umweltfreundlichste Verkehrsmittel.” Er erinnert auch daran, dass die wirtschaftliche Position Brilons sich überwiegend dem gewerblichen Bahnanschluss verdanke. Er bezeichnet es als einen “Glücksfall”, dass die Bahntrasse Marburg — Paderborn noch durchgehend vorhanden sei und warnt davor, einzelne Parzellen davon zu veräußern. So sei eine Reaktivierung der Strecke jederzeit kostengünstig möglich. “Wenn der Bahnstreckenausbau 60 Millionen kosten soll, so erscheint das auf den ersten Blick viel Geld zu sein. Stellt man ihm aber die Kosten von über einer Milliarde nur für das Stück Autobahn zwischen Werl und Bestwig gegenüber, relativiert sich diese Zahl sehr schnell”, gab Wiese zu bedenken.

Portalsystem 2007 © KurierVerlag Lennestadt GmbH

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Unser Server …

By admin at 2:37 pm on Tuesday, July 31, 2007

… war aus rein technischen Gründen zwei Tage lang nicht erreichbar. Selbstverständlich haben wir unsere Arbeit nicht eingestellt, und es wird in den nächsten Tagen auch wieder zahlreiche aktuelle Informationen geben!

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TAZ-NRW kämpft ums überleben

By admin at 8:22 am on Sunday, July 1, 2007

Die SBL kämpft um Inhalte und eine gute Politik.

Doch die TAZ NRW kämpft ums Überleben!

Die TAZ hat in den Berichterstattungen des vergangenen Jahres gezeigt, dass sie nicht nur eine Zeitung der Großstädte ist. Auch das Sauerland (und die SBL) ist durch sie bekannter geworden.

Wer dringend einen Beitrag zur Pressevielfalt in NRW leisten möchte sollte jetzt abonnieren:

Tel. 030/25902555

Fax 030/25902680

Internet: www.taz.de/nrw

e mail: abo@taz.de

*Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren*

Sylvia Löhrmann (Fraktionschefin der Grünen im Landtag)

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Kreismitgliederversammlung für Vereinigung von SBL und grüner Kreistagsfraktion

By admin at 12:40 pm on Thursday, June 21, 2007

Auf der gestrigen Kreismitgliederversammlung haben sich die Mitglieder mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass die beiden grünen Kreistagsfraktionen Sauerländer Bürgerliste und Bündnis 90/Die Grünen bis zum 31.7. ihre Wiedervereinigung beschließen sollen.

Das Votum der Mitglieder entstand unter dem Eindruck, die positiven inhaltlichen Initiativen der vergangene Monate wieder in einer gemeinsamen Fraktion zu bündeln. Reinhard Loos und Matthias Schulte- Huermann sollen als gleichberechtigte Fraktionsmitglieder wieder in die grüne Kreistagsfraktion aufgenommen werden, die Ausschussbesetzungen werden neu geordnet und es sollen *Spielregeln* für die inhaltliche Arbeit erlassen werden.

Gleichzeiitig wird verstärkt auf die Trennung von Amt und Mandat (sofern personell möglich) geachtet.

Bis zum 31.7. werden nun über die gleichberechtigten Modalitäten der *Wiedervereinigung* Verhandlungen geführt.

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Katastrophale Wahlbeteiligung bei Landratswahl in Minden

By admin at 9:28 am on Monday, May 28, 2007

Bekanntlich hat die CDU-geführte Landesregierung beschlossen, künftig die Landrats-Wahlen getrennt von den Kreistagswahlen durchzuführen. Einen Eindruck, welche negativen Folgen das für die Wahlbeteiligung hat, konnte man jetzt im Kreis Minden-Lübbecke erhalten. Dort fand am Pfingstsonntag die Stichwahl der vorgezogenen Landratswahl statt. Nur 27,2 Prozent der Wahlberechtigten beteiligten sich daran. Bereits zwei Wochen vorher, als noch 6 Kandidaten zur Wahl standen, gaben nur 32,8% ihre Stimme ab.

Immerhin erbrachte die Wahl einen Wechsel von der CDU zur SPD.

Näheres steht im folgenden Beitrag des “Mindener Tageblattes”:

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Auch am Telekom-Standort Meschede: Lohndumping bei der Deutschen Telekom – Die Signale stehen auf Streik…

By admin at 1:43 pm on Saturday, May 19, 2007

..mit Recht!

Der Arbeitgeber Deutsche Telekom versucht die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Verhältnisse zu täuschen. So behauptet der Vorstand, die geplante Reduzierung der Mitarbeiter-Entgelte liege nur bei 9 %. Richtig ist, dass die Eingruppierungen nach unten gehen, die Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich verlängert und deren Verteilung auf die Woche verschlechtert werden soll. So ist der Prozentsatz der Lohnkürzung deutlich höher anzusetzen.

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Beispiel Schweden: Kommunen stärken!

By admin at 3:18 pm on Friday, March 9, 2007

www.taz.de

Bessere Kitas und Krankenhäuser

Die neue Föderalismuskommission sollte von Schweden lernen: Dort entscheiden die Bürger in den Gemeinden, wie viel Steuern sie zahlen – und wofür sie das Geld ausgeben

Vor 15 Jahren kamen die Dänen in Scharen über die Grenze nach Schleswig-Holstein, um dort zu arbeiten. Keine Baustelle ohne dänisches Kennzeichen. Auch Schwedens Ökonomie ächzte unter den Soziallasten. Der skandinavische “Sozialismus” schien am Ende. Heute ist die Welt umgekehrt. Nördlich der Grenze ist die Arbeitslosigkeit auf 4,3 Prozent gesunken. Doch der skandinavische Sozialstaat ist weiterhin vorbildlich. Gleichzeitig boomt die Wirtschaft – im letzten Jahr wuchs die schwedische Ökonomie um mehr als 4 Prozent.

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