*Hängt die Grünen solange es noch Bäume gibt!*
Das Jahr 2007 begann mit der Zerstörungswut des Orkans Kyrill der am 18. Januar über das Sauerland fegte und eine Unzahl von Bäumen entwurzelte. Es endete mit der Klimakonferenz in Bali!
Wir schließen mit Worten von Mehmet Scholl und seiner Erläuterung dazu in einem SZ Interview:
SZ: Sie halten sich ja auch selbst für ungeschickt. Vor vielen Jahren sorgte mal Ihr Spruch ,,Hängt die Grünen, so lange es noch Bäume gibt‘‘ für Wirbel.
Mehmet Scholl: Das war eigentlich als Plädoyer für vernünftigen Umweltschutz gedacht, aber ein grüner Politiker hat mich wegen Anstiftung zum Mord angezeigt. Zu mir und meinem Image hat auch das gepasst. Ich habe dann mit dem Richter telefoniert und 15.000 Mark für einen wohltätigen Zweck gespendet. Und später hat mich ein Reporter gefragt, was ich denn wähle. Ich habe gesagt: ,Grün natürlich, ich kann sie ja nicht hängenlassen.‘
Petition zur Einführung von Tempo 130
Es gibt eine Petition zur Einführung von Tempo 130 auf deutschen Autobahnen, die über das Internet unterstützt werden kann. Die Zeichnungsfrist läuft bis zum 18.12.
Der Link:
http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/Bundestag/view_petition.asp?PetitionID=558
Fa. Stratmann stellt neuen Heizofen-Antrag
Paderborn (ig). Die Kraftwerksgesellschaft Mönkeloh (KMG) des sauerländischen Müllentsorgers Stratmann hat einen zweiten, nachgebesserten Antrag für ein Müllkraftwerk im Paderborner Industriegebiet Mönkeloh bei der Bezirksregierung Detmold eingereicht.
Wie Firmenchef Carsten Stratmann gestern gegenüber der Neuen Westfälischen erklärte, handele es sich dabei zwar im Kern im die gleiche Anlage, für die die Bezirksregierung im März wegen zahlreicher Fragen das Genehmigungsverfahren aussetzte. Allerdings habe man auf die „zum Teil berechtigte Kritik“ (Stratmannn) reagiert und viele Details verändert. Besonders zeitaufwändig sie die Berechnung der anzunehmenden Luftbelastung gewesen – und zwar nicht nur für die tatsächliche Schornsteinhöhe von 94 Metern, sondern auch für eine Norm-Schornsteinhöhe von 65 Metern, und das in diversen Ausnahmeszenarien.
Wie die FDP gegen regenerative Energien Stimmung macht!
In der Nähe von Hövel (Stadt Sundern) sind Windenergieanlagen genehmigt, die auf Arnsberger Stadtgebiet liegen. Schon seit längerem macht eine Bürgerinitiative Stimmung dagegen, da sie der Meinung ist, die Errichtung der WKAs würde ihre Lebensqualität beeinträchtigen und den Wert ihrer Grundstücke mindern.
Nachdem die Stadt Sundern bereits Widerspruch gegen die Genehmigung eingelegt hatte und dieser von der Bezirksregierung zurückgewiesen wurde, hat nun der Planungsausschuss in Sundern beschlossen, die Stadt solle Klage einreichen.
Hierzu haben die Grünen in Sundern folgende Stellungnahme abgegeben und nachfolgendes Schreiben an den Bürgermeister gesandt:
Auf Druck der FDP hat der Planungsausschuss beschlossen, dass die Stadt Sundern Klage gegen die Windkraftanlagen auf Arnsberger Stadtgebiet erhebt.Dieser Beschluss erfolgte trotz offensichtlicher Kenntnis, dass die Klage keinen Erfolg hat, da städtische Interessen nicht berührt sind.Die Grünen in Sundern halten diesen Beschluß für unverantwortlich. Gerade zur Zeit weilt Bundeskanzelerin Angela Merkel in Grönland um sich ein Bild von den Klimaveränderungen zu machen. Und kürzlich hat die Bundesregierung eine geplante Reduktion des klimaschädlichen CO2 bis zum Jahre 2020 um 30 % beschlossen.
Die Windenergienutzung ist ein wichtiger Baustein dieser Politik. Doch FDP und CDU in Sundern frönen der Kirchtumspolitik. Angebliche Wertminderungen privater Grundstücke in Hövel sollen dafür herhalten, das öffentliche Kassen geplündert werden, denn nichts anderes ist eine kostenträchtige Klage durch die Stadt Sundern.
Noch unverständlicher wird das Vorpreschen der FDP, wenn Herr Ehrenberg noch vor kurzer Zeit im Rat gefordert hat, die freiwilligen Leistungen müssen auf den Prüfstand, da die Stadt als Haushaltssicherungskommune sparen müsse.
Dem ist bisher allerdings nichts gefolgt. Keine einzige freiwillige Leistung wurde von der FDP genannt. Statt dessen greift sie hier aus purem Populismus wiederum in die Taschen unserer BürgerInnen.
Stadt Sundern scheitert mit Widerspruch gegen Windkraftanlagen in Hövel
Arnsberg/Hövel. Die Bezirksregierung Arnsberg hat den Widerspruch der Stadt Sundern zu zwei Windkraftanlagen, die zwar in Kirchlinde auf Arnsberger Stadtgebiet, aber in unmittelbarer Nähe zum Sunderner Ortsteil Hövel errichtet werden sollen, zurückgewiesen.
Biosprit fördert den Profit und Hunger!?
Brasiliens Befreiungstheologe Frei Betto: Bio-Treibstoff ist Todes-Sprit
Sao Paulo – Die Produktion von Agro-Treibstoffen hat der bekannte
brasilianische Dominikanerbruder und Befreiungstheologe Frei Betto
angesichts des Hungers in der Welt als unverantwortlich und unmenschlich
verurteilt. In einem von der katholischen Nachrichtenagentur ADITAL
veröffentlichten Beitrag mit dem Titel “Treibstoffe des Todes” schrieb Frei
Betto am Dienstagabend (Ortszeit) in Sao Paulo, der Boom bei
fälschlicherweise als Biosprit bezeichneten Produkten provoziere bereits
weltweit einen deutlichen Preisanstieg bei Lebensmitteln, darunter in
Europa, in China, Indien und den USA. In Brasilien selbst, das die
Herstellung von Ethanol aus Zuckerrohr nach Kräften fördere, habe die
Bevölkerung im ersten Halbjahr dieses Jahres für Nahrungsmittel dreimal
soviel ausgeben müssen wie im gleichen Vorjahreszeitraum. Die
brasilianischen Großfarmer, so Frei Betto weiter, stürzten sich geradezu auf
das neue “Gold” namens Zuckerrohr und ließen den Anbau traditioneller
Agrarprodukte beiseite. Dies wirke sich nicht anders als in den USA
natürlich auf die Lebensmittelpreise aus.
113 Windkraftanlagen stehen im HSK
Die SBL-Fraktion hat jetzt vom Landrat die Antwort auf eine Anfrage zur Situation der Windenergienutzung im HSK erhalten. Derzeit werden im Kreisgebeit 113 Windkraftanlagen (WKA) betrieben; Genehmigungen für weitere beantragte Anlagen gibt es derzeit nicht. Allerdings liegen noch 8 Anträge auf Errichtung von WKAs vor, über die bisher nicht endgültig entschieden wurde.
In den in den Flächennutzungsplänen ausgewiesenen “Vorrangzonen” ist noch Platz für ca. 40 WKAs. Keine Flächen für Windparks ausgewiesen haben die Städte Sundern, Hallenberg und Medebach; hier besteht also dringender Nachholbedarf. Aus einer Anfrage der BBL im Briloner Rat ist außerdem bekannt, daß beide Windparks im Stadtgebiet Brilon bereits komplett belegt sind, so daß auch hier weiterer Bedarf für Windvorrangzonen besteht.
Die D.D.R ist tot, es lebe die F.D.P.
oder: die neue Profittheorie der neuen Genossen:
FDP unterstützt Einspruch gegen Windräder
20.04.2007
Sundern-Hövel. Einstimmig bekräftigte die FDP-Fraktion in ihrer Sitzung am vergangenen Mittwoch ihre ablehnende Haltung zum Bau von Windkrafträdern in unmittelbarer Nähe von Hövel. “Wir freuen uns, dass auch die CDU die Windräder ablehnt und begrüßen die Initiative des Bürgermeisters Wolf, im Namen der Stadt Sundern Widerspruch gegen den Genehmigungsbescheid einzulegen”, betonte Fraktionsvorsitzender Hans-Werner Ehrenberg. Für die Sunderner Liberalen ist es nicht in Ordnung, wenn durch die Profitgier einiger Weniger die Allgemeinheit erhebliche Belastungen in Kauf nehmen muss, zumal die Windräder an Standorten wie in der Nähe von Hövel nachweis-lich nicht rentabel arbeiten können.
CDU Sundern als Windenergie-Verhinderer?
In der öffentlichen Diskussion sowie in der örtlichen Presse wird in den letzten Tagen endlich einmal wieder die Windkraft thematisiert.
Sogar der Fraktionsvorstand der Sunderaner CDU hat sich in einer Klausurtagung mit Windkraftanlagen auseinandergesetzt. Leider aber mit einem negativen Ergebnis. „Die Christdemokraten sprechen sich deutlich gegen die Genehmigung der zwei Windkraftanlagen durch die Bezirksregierung Arnsberg aus“, lesen wir mit Erstaunen in der Presse und weiter lesen wir, dass die CDU Einspruch gegen die bereits erteilte Genehmigung einlegt. Begründet wird das u.a. mit dem geringen Abstand zum Sunderaner Ortsteil Hövel und der Zerstörung des Landschaftsbildes.
Windkraft: der Irrweg der F.D.P
Wie immer stürzt sich die Sunderaner FDP unter Führung ihres Fraktionsvorsitzenden Ehrenberg auf die Windkraft und wirft dabei ihrer eigenen Landesregierung Unfähigkeit vor, *sie habe den Windkraft Irrweg in NRW noch nicht beendet* so Orginalton Ehrenberg.
Begründet wird dieses mit der Genehmigung von 4 Windkraftanlagen bei Hövel.
Alternative Energieverwendung sind wie immer Fremdworte für die F.D.P. Der Sturm Kyrill ist offensichichtlich an ihr vorbeigegangen.
Deswegen wollen wir hier mal bei den Fakten bleiben:
Im gesamten Stadtgebiet Sundern gibt es nur 2 Windkraftanlagen. Die in der Nähe von Hövel genehmigten 4 Anlagen (5 wurden beantragt) liegen auf Arnsberger Stadtgebiet, es handelt sich dabei um eine Windkraftvorrangfläche. Das Genehmigungsverfahren hierfür läuft nun schon seit 10 Jahren, dabei wurden umfangreich alle möglichen negativen Auswirkungen untersucht. Das Ergebnis der umfangreichen Untersuchungen ist, dass als einzige Beeinträchtigung geringer Schattenwurf bei Randbebauungen auftreten kann.
Die 4 Windkraftanlagen werden 14 – 15 Millionen kwh Strom pro Jahr produzieren. Um eine Vergleichszahl zu haben: Der gesamte Stromverbrauch in Sundern lag 2004 bei 167 Millionen kwh.
Der Strom den wir verbrauchen kommt nunmal nicht alleine aus der Steckdose, liebe FDP!